Und der Ermutigung!!!

Die Reichspogromnacht am 9. November 1938
In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 geschah in Deutschland etwas Furchtbares: Die Nationalsozialisten (die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei unter Adolf Hitler) griffen gezielt jüdische Menschen an.
Diese Nacht nennt man Reichspogromnacht oder auch Novemberpogrome.
Was ist in dieser Nacht passiert?
- Anhänger der Nationalsozialisten zündeten im ganzen Land Hunderte Synagogen (jüdische Gotteshäuser) an.
- Tausende jüdische Geschäfte und Wohnungen wurden zerstört und geplündert.
- Viele jüdische Menschen wurden geschlagen, verletzt oder sogar getötet.
- In den Tagen danach wurden rund 30.000 jüdische Männer festgenommen und in Konzentrationslager gebracht.
Warum geschah das?
Der Schreckensakt wurde von der Nazi-Regierung gezielt organisiert. Sie nutzten den Tod eines deutschen Diplomaten in Paris als Vorwand, um den Hass auf jüdische Menschen öffentlich und gewaltsam zu entladen.
Warum erinnern wir uns daran?
Die Reichspogromnacht war der Übergang von der Diskriminierung zur systematischen Verfolgung und Vernichtung der europäischen Juden im Nationalsozialismus.
Jedes Jahr am 9. November gedenken wir der Opfer. Der Tag erinnert uns daran, wie wichtig es ist, sich für Menschenrechte einzusetzen und gegen Hass und Fremdenfeindlichkeit aufzustehen.
Deshalb findet auch in Ahrensburg jedes Jahr ein Gang des Erinnerns und der Ermutigung statt, an dem auch unsere Schule teilnimmt.
