Was bedeutet die Teilnahme an einer Flexmaßnahme?
Die flexible Ausgangsphase ermöglicht es dem Schüler, den Lernstoff der
Klassen 8 und 9 im Bildungsgang Hauptschule zu lernen
- über 3 Jahre verteilt
- in einer Lerngruppe mit max. 15 Schülern
- bei guter räumlicher Ausstattung
-Â bei sehr guter personeller Versorgung.
Unsere aktuellen Info-Flyer zu den geplanten FLEX-Maßnahmen finden Sie hier –> einfach hier klicken!
Das Vereinbarungsschreiben zwischen Schülern, Eltern und der Schule finden Sie hier –> einfach hier klicken!
In der Flexklasse finden u. a. Schüler mit Lernschwächen günstige Rahmenbedingungen für einen guten Schulabschluss. Sie werden zusätzlich gefördert durch eine Lehrkraft des Förderzentrums. Für jeden dieser Schüler wird in Zusammenarbeit mit den Eltern, dem Schüler und den Lehrkräften ein Förderplan erstellt. Entsprechend dieser Förder-pläne werden die Schüler in Einzel-, Gruppen- oder differenziert im Klassenunterricht beschult.
Parallel zum Unterricht erhält der Schüler Einblicke in die Arbeit- und Berufswelt und
erfährt, welche Möglichkeiten ihm für seine berufliche Zukunft offen stehen. Er wird im Laufe der 3 Jahre zunehmend über Praktika in den Arbeitsalltag eingebunden.
Selbstverständlich ist bei entsprechenden Leistungen auch die vorzeitige Teilnahme an der Hauptschulabschlussprüfung nach 2 Jahren ebenso möglich wie weiterer Schulbe-such, z. B. zum Erreichen des Realschulabschlusses.
Der Weg „nach draußen“ wird über die 3 Jahre begleitet von einem Coachingfachkraft des Jugendaufbauwerkes (JAW) der Kreishandwerkerschaft Stormarn. Die Aufgaben der Coachingfachkraft bestehen darin, die Fähigkeiten der Jugendlichen zu ermitteln, bei der Wahl der Praktikumsplätze behilflich zu sein, die Praktika zu betreuen, Bewer-bungen zu erstellen und Ausbildungsmöglichkeiten aufzuzeigen.
Zusätzlich werden die Achtklässler an einem 4tägigen Lern-Assessment „Stärken erkennen und fördern“ teilnehmen, das landesweit in Schleswig-Holstein durchgeführt wird. Der Schüler erhält einen Bericht mit seinem Stärkenprofil.
Eine anschließende 4tägige Berufsfelderprobung in verschiedenen Berufsfeldern (Metall, Bau, Hauswirtschaft, Garten, Küche, Farb- und Raumgestaltung) rundet das Bild ab und bietet zusätzlich Möglichkeiten zur Berufsorientierung in der 8. Klasse.
Ziel der 3jährigen Ausgangsphase ist das Erreichen des Hauptschulabschlusses bei gleichzeitigem Aufbau einer realisierbaren beruflichen Perspektive. Bei Bedarf und auf Wunsch des Jugendlichen steht die Coachingfachkraft auch nach dem Verlassen der Schule als Berater zur Verfügung, z.B. bei Problemen während der Ausbildung.
Wie kommt man in die Flexklasse?
Für diese Maßnahme muss man sich bewerben. Interessierte Schüler sollen Leistungswillen, gutes Verhalten in der Schule und die Bereitschaft, ein weiteres Ausbildungsjahr abzuleisten, als Grundvoraussetzungen mitbringen. Dabei sind die Unterstützung und die Anteilnahme des Elternhauses an den schulischen Abläufen für die Jugendlichen wichtig. Die Leistungsstärke eines Schülers spielt bei der Auswahl der Teilnehmer keine Rolle. Ein Auswahlteam stellt die zukünftige Flexklasse zusammen.
Infomaterial erhalten Sie in unserer Schule – die “FLEX”-Lehrer erreichen Sie über unser Schulsekretariat!
Eine Planung der Flexiblen Übergangsphase ( FLEX) für 2010 – 2013 finden Sie hier.
Aktualisiert am 27. März 2012









