Unser Klassenausflug der Klasse 6d am 7.2.2014

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Die rote und die blaue Gruppe vor dem Hamburger Rathaus

HVV- Rallye, Museum Altona und Arriba in neun Stunden

 

Wir haben uns um neun Uhr am Ahrensburger Bahnhof getroffen und in vier Gruppen aufgeteilt, die mit je einer Gruppenkarte des HVV fahren konnten: die blaue, grün- orange, gelbe und rote Gruppe. So fuhren wir zum Hauptbahnhof. Dort trennten wir uns in Gruppen und bearbeiteten die Rallyeaufgaben einzeln. Jede Rallyegruppe hatte mindestens ein Handy dabei, damit wir miteinander Kontakt halten konnten. Unsere Lehrerin hatte schon zuvor mit uns das richtige Verhalten im Verkehr geübt und fuhr in der gelben Gruppe mit. Über unsere Smartphones waren wir im ständigen Kontakt und bestens betreut, mussten aber selbst planen und entscheiden, welche Bahn wir nehmen. Unsere Lehrerin verfolgte unseren Weg auf ihrem Plan und gab uns Tipps. Die langsameren Gruppen ließ sie einige Rallyepunkte auslassen. Die Siegergruppe (grün-orange) hatte meist Glück und bekam gleich die richtige Anschlussbahn, löste alle Aufgaben in der geplanten Zeit und traf am Bahnhof Sternschanze auf die gelbe Gruppe. Lustig war die Aufgabe, die HVV- Zentrale anzurufen. Die Antwort auf unseren Anruf war: „Hat geklappt“. Die blaue und die rote Gruppe fanden sich schon früh zusammen, ließen mit Erlaubnis der Lehrerin ein paar Stationen aus, versorgten sich noch lecker bei Starbucks, KFC und McDonalds und landeten statt beim Archäologischen Museum Harburg im Museum Altona, was unsere Lehrerin zwar mitbekommen hatte, aber nicht verriet. Als dieser Irrtum herauskam und sich alle Gruppen dort trafen, beschloss die Klasse, nicht die Steinzeitausstellung im Archäologischen Museum anzusehen, sondern die Schiffsausstellungen im Museum Altona, eine gute Wahl. Der Besuch war jedoch kurz, denn fünf von uns mussten nachmittags nach Hause fahren und die anderen hatten es eilig, ins Arriba zu kommen.

Versorgt mit Monkeydonuts und der HVV- App auf unseren Handys, bekamen wir in Garstedt einen Bus, der uns bis kurz vors Bad brachte. Im Arriba blieben wir aus Sicherheitsgründen immer zusammen. Wer sich nicht an die Rutschenregeln hielt, musste zehn Minuten aufs Trockene. Nach dem Rutschen und dem Wellenbad gingen wir zum Sprungbecken und waren ziemlich mutig, gleich vom Dreier zu springen. Dann probierten wir noch eine weitere Rutsche aus, landeten im Abenteuerbecken und im Bistro bei Pommes rot- weiß. Zum Abschied tobten wir im Draußenbecken, bis die Badezeit abgelaufen war. Nach einem Eis am Kiosk holten uns unsere Eltern in Fahrgemeinschaften ab.

Was wir heute gelernt haben? Wir können den Bahnplan lesen, überall in Hamburg sicher ankommen, Routen planen und unsere Handys sinnvoll einsetzen, wissen, dass in Hamburg früher Einbäume über die Elbe gesegelt sind und haben alle einen Schwimmschein, weil unsere Lehrerin das zur Bedingung gemacht hat für solche Touren.

Aktualisiert am 12. Februar 2014
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