Japan helfen- der erste Kontakt

Japan braucht (gerade jetzt und noch lange Zeit) Hilfe – von uns

 

Wir können nicht allen helfen. Das ist jedem bewusst, ebenso wie die Tatsache, dass wir als Schüler, Eltern und Lehrer unserer Unesco- Projekt- Schule kein kollektives Helfersydrom entwickeln sollten, gerade weil wir uns mit der Welt vernetzt fühlen.

 

Wenn wir uns entscheiden, eine Aktion zu starten und uns für etwas einzusetzen, hat dies immer damit zu tun, dass wir eine bildende Situation für unsere Schüler erkannt haben, bildend im Sinne der Friedenserziehung der Unesco- Projekt- Schulen und ihrem Auftrag, bewusst mit Welt und Umwelt umzugehen.

Und was bildet mehr als die direkte Begegnung mit den Betroffenen, das eigene Planen von gemeinsamen Handlungen und der selbst überprüfte Erfolg?

In diesem Fall war es Frau M. Wallraven, die in einem Vortrag vor Siebtklässlern der Gemeinschaftsschule am Heimgarten von Fukushima berichtete. Ihre Mutter stammt aus einer Stadt nahe der Region. Sie hatte Papier und dicke Stifte mitgebracht, mit denen die Kinder Grüße an die Kinder in Japan schrieben.

Diese Grüße hat sie auf ihrer Reise, von der sie nun zurückgekehrt ist, ausgerichtet und erfahren, dass die Kinder dort dringend auf Zuspruch aus Deutschland hoffen. Jede Art von seelischem Beistand ist gleich geschätzt.

Eine ganze Stadt von der Größe Ahrensburgs, Okuma, wurde evakuiert und in die 100.000 Einwohner zählende Stadt Aizuwakamatsu umgesiedelt. Dort wohnen die Kinder mit ihren Eltern in engen Hotelzimmern japanischen Stils.

In Windeseile wurden zwei Grundschulen und eine Mittelschule (Klasse 7-9) provisorisch hochgezogen. Mit den Lehrern dieser Schulen hat Frau Wallraven gesprochen.. Die Kinder warten auf die Grußkarten, die unsere Schüler schon in kleinerer Zahl angefertigt haben, und hoffen, dass jedes Kind unserer Schule einen Gruß schickt. Bitte geben Sie Ihre selbstgemachten Grußkarten im Sekretariat der Schule ab (an Frau Peters).

 

Im gleichen Zeitraum haben wir dank einer Idee unseres Kollegen Thomas Gehrke eine Hilfsaktion zum Sammeln von Spenden eingeleitet. Bei einer Firma haben wir die Produktion von Kontrollarmbändern in Auftrag gegeben, die den Schriftzug der Unesco- Projekt- Schulen und die japanische Flagge zeigen. Sie werden Spendern übergeben.

Die Bundeskoordination der Unesco- Projekt- Schulen unterstützt unsere Aktion und hat ein Musterfoto auf die Bundes- Homepage www.ups-schulen.de gestellt, damit die anderen deutschen ups- Schulen sich die Armbänder ebenfalls bestellen können.

Wenn Sie sich an dieser Aktion beteiligen möchten, können Sie auch direkt spenden:

 

Karl- Heinz Bock, für Schulzentrum Am Heimgarten

Sparkasse Holstein, BLZ 21352240

Konto 90041387

Verwendungszweck: „Japan“

 

Ansprechpartner:

Kathrin Peters, Unesco- Koordinatorin der Gemeinschaftsschule Am Heimgarten

e- mail: peters@gemeinschaftsschule-am-heimgarten.de


Aktualisiert am 21. Juni 2011
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